Sensorhaut für Alles?

Wenn wir Dinge intelligent machen wollen, müssen wir sie mit Sensoren ausstatten, damit sie auf uns reagieren können. Das scheitert heute oft an den Kosten.

Wissenschaftler an der LMU München und am Hasso-Plattner-Institut (HPI) in Potsdam arbeiten an neuartigen Touch-Sensoren, die sich kostengünstig in Alltagsgegenstände wie Kleidung, Kabel, Möbel, Karton oder Papier integrieren lassen.

tdr

Um eine Oberfläche berührungsempfindlich zu machen, müssen nur zwei Drähte (oder metallene Spuren aus leitfähiger Tinte) her, die sich zudem in verschiedenen Mustern konfigurieren lassen, um die notwendige Abdeckung zu erhalten. Dazu kommt ein schlaues Auswerte-Verfahren zum Einsatz, das sich „Time Domain Reflectometry“ nennt – kurz TDR und seit Jahrzehnten unter anderem verwendet, um Schäden in Unterseekabeln zu ermitteln.

Auch Jeff Han, Multitouch-Pionier, meint, dass die Idee „sehr clever“ sei. Da seien ganz neue Anwendungen möglich, beispielsweise schlichte Kopfhörerkabel, die plötzlich parallel als Touch-Sensor dienen.

Welche Konzepte fallen nun uns Designern dazu ein?

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