Smarte Teilchen

In einer Forschungskooperation zwischen der Carnegie Mellon University und den Intel Research Labs, Pittsburgh wird derzeit smarte Materie entwickelt. Das ambitionierte Projekt bringt Nanotechnologie und Robotik zusammen: Synthetisch erzeugte Kleinstpartikel mit beinahe jeder beliebigen physikalischen Eigenschaft werden sensorisch und programmierbar. Diese intelligenten, kugelförmigen Teilchen (Catoms) lassen sich zu dynamisch formbaren Körpern zusammensetzen.

Was sich heute ausmalt wie ein Science Fiction Szenario, lässt praktisch alles möglich erscheinen. Eine der naheliegenden Einsatzmöglichkeiten von Körpern, die in real-time Form, Farbe und Oberflächenbeschaffenheit verändern können, ist 3D-Modelling.

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Was einerseits hochtechnologisch und ultra komplex erscheint, ermöglicht auf der anderen Seite User Interfaces, die nicht mehr als solche wahrgenommen werden. Wenn das Werkzeug direkt auf den Nutzer reagiert, wird die Schnittstelle obsolet. Wie unmittelbar Interaktion erfolgen kann, deren Gegenstand der Rohstoff an sich ist, ist das Thema der Studienarbeit Living Kitchen von Michaël Harboun.

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Die Möglichkeiten von Claytronics laden dazu ein, User Interface Design noch viel näher am Nutzer zu denken um Technologie menschlich zu gestalten.

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