Archiv für November 2010


Lessons learned by passion

29. November 2010 - 16:42 Uhr


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Go is an ancient board game that originated some 4000 years ago in ancient china. It is so to speak one of the grandfathers of all games. Black and white stones get placed one after another on a board with a 19x 19 grid. With just a few minor adjustments go has survived unchanged up until today which might be the biggest prove for it´s inherent quality. It is a game with very simple rules but the resulting complexity (There are more possible variations that the estimated number of atoms in our universe) still makes todays most advanced computers fail to beat a human professional.

Fascinating indeed and you can probably tell by now that go is my passion. And as it is with every passion people have sooner or later they will tell you about how it equals to life. A passionate runner, dancer, musician or even pigeon breeder will tell you how what they love holds so much wisdom if you just look closely enough.

One of the aspects of go, which I think is interesting regardless of if you are interested in the game or not is tewari analysis. It was pioneered by one of the go-saints Honinbo Dosaku in the late 1600 century in ancient japan. What you do in tewari is you analyse a certain situation in a game, in respect to the efficiency of the steps taken to achieve it. Often in life we find ourselves looking back at things thinking: “If I had known just then. I could have done it this way and saved so much time…”

Due to the graphic nature of go, looking back and analysing is a comparably simple task. At the end of a game white and black stones are interlocked with each other. Starting to analyse you subtract an equal amount of stones from each side. With each stone taken you evaluate the efficiency and value of it regarding the final situation.

Eliminating everything unnecessary, stripping a situation down to its core, can be a real eye-opener and when I first got in contact with tewari it helped me get a much deeper insight into the game and thus increased my strategical strength of the game. Looking back at things with a heuristic method like tewari is time well invested.

Now think of a project you have accomplished lately and then recap all the individual steps. From A to B from C to D and so forth up to the final result. Then start subtracting to see if they really added value, start combining to see if things could have been done more efficient etc. Play with those steps as if they were stones placed on a board…

Lessons learned by passion are very intuitive and very unique in respect to the individual and their passion. But I believe that transferring those insights to design and sharing them with others can widen our horizon and help us to become better designers.

So my passion is go. I am curious, what´s yours?

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RGB Kunst in Berlin

25. November 2010 - 18:07 Uhr

Die Johanssen Gallery in Berlin zeigt noch bis Februar 2011 die Ausstellung „RGB“ des Mailänder Künstlerduos carnovsky, sicherlich einen Besuch wert wenn man gerade mal in Berlin ist.

Johanssen Gallery: carnovsky

RGB

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Neue Energien

25. November 2010 - 17:28 Uhr

Die Stromspeichertechnik für die heutzutage weit verbreiteten Mobilgeräte – der Akkumulator – ist mit rund 200 Jahren nicht mehr die Jüngste, und doch werden unsere Ansprüche an sie immer höher.

Ein interessanter Schritt in Richtung mobile Stromerzeugung ist nun Forschern an der „Georgia Tech“ gelungen:

Die Herstellung von flexiblen, piezzoelektrischen Nanogeneratoren.

Dieser Nanogenerator produziert genug Strom für das LCD eines Taschenrechners, wenn er gebogen wird.

Piezzoelektrizität ist an sich nichts neues. Bisher ist allerdings noch nicht gelungen, effiziente Geräte herzustellen.
Zhong Lin Wang war der erste der 2005 den piezzoelektrischen Effekt auf Nanobasis nachwies, und hat diese Technik stets weiterentwickelt.
Seine neuesten Nanogeneratoren bestehen aus piezzoelektrischen Nanoröhren, die in flexible Materialien verarbeitet sind.
Auf diesem Weg hat er es geschafft einen Nanogenerator herzustellen, der ungefähr 1,5cm x 2 cm groß ist und mit 2 Volt genug Spannung liefert, um das LC-Display eines Taschenrechners zu betreiben.
Bisher werden piezzoelektrische Geräte hauptsächlich im medizinischen Bereich benutzt, wo sie aus Muskelbewegungen Strom für Herzschrittmacher o.ä. erzeugen.
Ein Schrittmacher benötigt ca. 5 Milliwatt (mW). Wang präsentierte in einem seiner Aufsätze diesen Sommer einen Nanogenerator der imstande ist, pro cm³ 11 mW zu generieren.
Bis die Technik für den Normalen Nutzer interessant wird, ist also nur noch eine Frage der Zeit, da ein iPod beispielsweise eine Leistung von 80 mW benötigt.
Eine Möglichkeit die diese Technik uns bietet, ist zum Beispiel Kleidung die unsere vielen Gadgets unterwegs in vernünftiger Zeit aufladen kann. Folge davon wären dann wieder noch schmalere und kleinere Handys, Mp3-Spieler, etc. da die Akkus auf ein Minimum reduziert werden könnten.

Seit der Erfindung der Dampfmaschine wird deren Prinzip genutzt um Energie zu erzeugen. Auch „moderne“ Kraftwerke wie Kohle- und Atomkraftwerke nutzen nach wie vor dieses ca. 300 Jahre alte Prinzip:
Wasser wird verdampft und der entstehende Wasserdampf genutzt um die Turbinen und Generatoren anzutreiben und somit Strom zu erzeugen.
Obwohl die zugrunde liegende Technik über die Jahre verfeinert und der Wirkungsgrad deutlich erhöht wurde, sind dieser Technik Grenzen gesetzt. Ein Kilogramm Steinkohle zum Beispiel reicht aus um eine einzelne Glühbirne 2 Tage lang mit Energie zu versorgen.
Um den wachsenden Energiebedarf der Menschheit zu stillen, wird nach neuen Energiequellen geforscht.
Der Fokus liegt hierbei bei den „erneuerbaren Energien“ wie zum Beispiel Sonnenwärmekraftwerke welche aber auch wieder mit dem alten „Wasserdampf-treibt-Turbine-an“-Prinzip arbeiten.
Wie könnte aber eine Zeitgemäße, wirkungsvolle Energiequelle aussehen?
Langjähriger Gegenstand der Forschung hierbei ist die Kernfusion, die mit dem Stand der heutigen Technik zwar möglich, aber noch nicht ausgereift ist um Energie zu gewinnen. Interessant ist sie aus den Blickpunkten der größeren Brennstoffvorräte, höherer Anlagensicherheit und der weniger langlebingen radioaktiven Abfälle.
Da in diesem Bereich aber schon seit gut 50 Jahren geforscht wird, steht eine effiziente Anlage noch in den Sternen.
Eine andere Technik hingegen, die nach Zukunftsmusik klingt, ist jetzt viel greifbarer geworden:

Die Nutzung von Antimaterie.

Antiwasserstoff herzustellen gelingt seit 1995, aufgrund seiner Eigenschaften konnte er allerdings bisher noch nicht untersucht werden. Antiwasserstoff hat die Eigenschaft sich äußerst schnell zu bewegen und sobald ein Antimaterieatom mit einem normalen Materieatom kollidiert, löschen sich die beiden Gegenseitig in einer Reaktion aus, die 100 Mal stärker ist als die der Kernfusion.
Wissenschaftlern des CERN ist es nun erstmals gelungen 38 Antiwasserstoffatome für eine Zehntelsekunde an einem Platz fest zu halten – lange genug um sie zu untersuchen.
Damit rückt die effektive Nutzung von Antimaterie einen großen Schritt näher.

Quellen:
http://www.technologyreview.com/energy/26689/page1/
http://dvice.com/archives/2010/11/flexible-nanoge.php
http://www.newscientist.com/article/mg20827874.500-antihydrogen-trapped-at-long-last.html
http://dvice.com/archives/2010/11/scientists-capt.php

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Gestatten, Eames.

25. November 2010 - 17:09 Uhr

Gestalten.tv hat einen kurzen Clip über das wohl bekannteste Designer-Pärchen (nach den Bouroullecs) gedreht: Charles und Ray Eames. Inhalt ist ein kurzweiliges Interview mit dem Ehepaar Neuhart, die beide fast 30 Jahre mit dem kreativen Paar in deren Büro zusammengearbeitet haben. Marilyn Neuhart ist als Autorin des Buches „The Story of Eames Furniture“ eine ausgewiesene Eames Expertin und gibt wunderbar persönliche Einsichten in die Welt zweier sehr talentierter Gestalter.

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Daumenkino für Fortgeschrittene

25. November 2010 - 16:20 Uhr

DDB Canada verpackt die Geschichte von automobiler Power und Dynamik in eine Art handgemachte Hi-Speed-Animation: Die einzelnen Frames eines Trickfilms werden in Postergröße ausgedruckt und an die Begrenzungsmauer einer Rennstrecke geklebt. Die Beschleunigung des Wagens, aus dem die Poster gefilmt werden, erweckt die Frames dann zum Leben. Super.

[youtube zR3X9hJpbDo]

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Whats next?

19. November 2010 - 09:59 Uhr

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Nachhaltige Laptopentwicklung

Die Nutzungsdauer eines Laptops beträgt in der Regel vier Jahre. Danach ist die Technik veraltet, die Form nicht mehr Zeitgemäß und die Festplatte voll.

Anschließende Weiterverwendung oder das Recycling des Laptops sind bisher problematisch. Sogenannter E-Waste erzeugt weltweit große, oft giftige Abfälle und verursacht ungelöste Probleme.

Die offenen Fragestellungen werden mittlerweile in verschiedenen Projekten und von Unternehmen aufgegriffen.

Gestaltungsprojekte beschäftigen sich immer mehr mit dem Thema der nachhaltigen Laptop Herstellung. So wurde an der Stanford University von einer Studentengruppe vor kurzem der BloomLaptop entwickelt, dessen einzelne Komponenten und Materialien auseinander leicht für den Nutzer zu trennen sind und sich somit vereinfachte Wege in Recyclingprozessen von Laptops, aber auch anderen elektronischen Geräten auftun könnten.

bloom-laptop

Eine anderer etwas radikalerer Ansatz ist der PaperLaptop von Ju Sung Park. Dieser Pappcomputer soll durch Leichtigkeit bei der Handhabung aber insbesondere auch durch minimalen Recyclingaufwand glänzen.

paperlaptop


Sind diese zwei Ansätze sicherlich interessante Hingucker und Inspirationen für zukünftige Entwicklungen, wird dieses Thema auch von den Herstellern -bisher etwas zaghaft- angepackt. Apple versucht durch die Aluminiumgehäuse den Recyclingprozess zu vereinfachen und ein Downcycling zu vermeiden. Asus hat vor einiger Zeit viel Aufsehen mit ihrem BambusLaptop erregt, der sich bisher noch in der Entwicklung befindet. Sicherlich sind diese Konzepte nicht das Ende in der Kette der Nachhaltigkeit. Neue Materialien und Prozessentwicklungen stellen weite Möglichkeiten für zukünftige Entwicklungen im Bereich der nachhaltigen Laptops dar. Gespannt können wir also auf die kommenden Entwicklungen schauen und diese mitgestalten.

Whats next?

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Track your Happiness

18. November 2010 - 17:13 Uhr

Es gibt jetzt eine wissenschaftliche Erklärung dafür, dass trotz gestiegenem Wohlstand und mehr Freizeit die Menschen von heute nicht glücklicher sind als vor vielleicht 50 Jahren. Die Flut an Möglichkeiten und Aktivitäten, die uns heute zur Verfügung stehen, unsere aktive Freizeitgestaltung und unsere dauernde Erreichbarkeit, verstellen uns offensichtlich den Blick auf das Wesentliche. Wir werden in unserer Wahrnehmung auch auf Grund wachsenden Konsums elektronischer Medien zunehmend fahriger und ungenauer und unsere Konzentrationsfähigkeit wird immer kurzlebiger [Gehirn und Geist, Heft 4/2010]. Das macht uns anscheinend unempfänglicher für positive Stimmungen, wie jetzt mit einer Studie nachgewiesen wurde.
Mit Hilfe einer iPhone-App namens „Track your Happiness“ haben Forscher fernöstliche Philosophien und Theorien wie z.B. Csikszentmihalyis „Flow“-Theorie wissenschaftlich untermauert. Sie haben nachgewiesen, dass Konzentration und bewusstes Erleben des Augenblicks ein Quell für positive Empfindungen sind, während geistige Ablenkung und Abwesenheit auf die Gefühlslage drückt. Die im Fachmagazin „Science“ veröffentlichte Studie von Matthew Killingsworth und Daniel Gilbert [Harvard University] sollte klären, ob es zutrifft, dass Menschen unglücklicher sind, wenn sich ihre Gedanken um etwas anderes drehen als das, womit sie sich gerade aktiv beschäftigen. Die eigens für die Untersuchung entwickelte iPhone-App fragte mehrere tausend Erwachsene an zufällig gewählten Zeitpunkten, wie sich der/die Teilnehmer/in gerade fühlt, was er/sie in diesem Moment tut und ob er/sie über etwas anderes nachdenkt als das, was er/sie gerade macht. Wurde die letzte Frage bejaht, wurde abgeglichen, ob sie an etwas Positives, Negatives oder Neutrales dachten.
Ein Ergebnis der Studie ist, dass in fast der Hälfte aller Fälle die Befragten sich nicht auf ihre momentane Aufgabe konzentrierten und mit ihren Gedanken abseits der gerade ausgeübten Tätigkeit waren. Gleichzeitig stellten die Forscher fest, dass die Befragten, ganz unabhängig davon, was sie gerade taten, weniger glücklich waren, wenn sie nicht bei der Sache waren. Dies traf überraschender Weise sogar dann zu, wenn sie an etwas Positives dachten. Es kann also angenommen werden, dass das Ablenkung und das Abschweifen von Gedanken schlechte Stimmung auslöst und nicht etwa der umgekehrte Fall zutrifft, dass eventuell schon bestehende Unzufriedenheit und schlechte Laune zu mehr geistiger Abwesenheit führt. Das eigene Wohl- bzw. Glücksempfinden wird offensichtlich stark davon beeinflusst, ob man mit seinen Gedanken fokussiert in der Gegenwart ist, während die momentane Tätigkeit deutlich weniger auf unser Gefühl einzuwirken scheint.
Für die Gesellschaft und damit für alle, die Zukunft -in welcher Form auch immer- gestalten, heißt das, dass altbekannte Trends wie z.B. Cocooning, bei denen Rückzugsräume zum wortwörtlichen und übertragenen Abschalten geschaffen werden, noch lange nicht an Bedeutung verloren haben, sondern dem Wesen des Menschen entsprechen und deshalb weiterhin für die eigenen Gestaltungsmöglichkeiten in Betracht gezogen werden sollten.

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Concept Car Dashboard

16. November 2010 - 23:18 Uhr

Hyundais European Design Center commissioned MESO with an interactive and operational dash board system. The so called „i-Flow“ was introduced to the public during the Geneva Car Show 2010.

The i-Flow  drives the development of the new corporate form language, fluidic sculpture.The graphic and interaction is very playful; a moving grid of baselines is the only layout framework, all of the onscreen elements just float in space, and can be docked in the bottom display if necessary. The grid distorts in real time in response to the user’s interactions, always accomodating a dynamic rearrangement of all elements. As in the interior, there are no rectangular lines in the display. Everything flows. Driver and co-pilot interact with this very smart car via a “touchless” vision-based multitouch technology or via a clickwheel in the console. For the presenters showcasing the car, there is also a convenient remote control via a mobile phone.

Technologically, the dashboard is essentially a sculpted, superwide multitouch screen with a stunning resolution: The three interlinked screen areas are realized by use of no less than six miniature video projectors that boast a total screen width of 4800 pixels – about four times that of a regular desktop monitor. This yields a very decent resolution of about 100 dpi – as good as a laptop. The main display alone is over 800mm wide. The whole system runs from a single computer (neatly tucked in the boot).

Concept Car Dashboard 1

Concept Car Dashboard 2

Concept Car Dashboard 3

View the VIDEO at the MESO website.

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From another Perspective

15. November 2010 - 22:27 Uhr

What’s the one word most people think of, seeing the Coca Cola logo? A webpage tells on what people think about brands.

Brands are like humans, they position themselves in relation to others, have characteristics and everybody has his own opinion about what a brand means to him or her. But is this „personality“ well communicated? Finding out what people think about brands is essential in today‘s economy.

Brand Tags, a new and independent webpage on peopleʻs opinion about brands, knows. By entering just one single word per brand, like „swedish“ for IKEA, it results in so-called tag clouds, corresponding to its frequency among responses; often submitted tags are shown in giant type. People rate for example Birkenstockʻs are „comfortable“, yet associated with „granola“.

According to the Wall Street Journal the webpage attracted over 30 000 people, who rated about 183 000 tags in the first weeks the project was started.

Certainly Brand Tags just reflects the demographic of frequent web users, still it is informative and fun to use, especially when using the brand battle mode. Find out yourself on www.brandtags.net

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Source: www.brandtags.net I www.blogs.wsj.com/buzzwatch/2008/05/13/what-do-people-think-about-your-brand-here’s-a-new-way-to-find-out/

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LEICA SPECIAL EDITION BY WALTER DE’SILVA

15. November 2010 - 15:16 Uhr

Leica recently released this sleek limited edition of their digital rangefinder camera Leica M9 Titanium. Designed by Volkswagen’s chief designer Walter de’ Silva and his Audi Design Team, it is produced with a solid titanium body and a grip with leather normally used in the interior of high-end Audis.

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In the video below de’Silva talks about how they as automotive designers went about entering the world of product design.

You shouldn’t confuse freedom with creativity. Those are two completely different things. It’s the limitations that make us creative.
– Walter de’Silva, Head of Design at Volkswagen Group

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