Hier ein interessanter Ansatz eines Brainstorming-Tools für Multi-Touch. Bis zu 4 Benutzer können mit dieser komplexen Applikation spontane Ideen notieren, Gedanken ordnen und wieder verwerfen, um letztendlich die besten durch ein integriertes Evaluierungssystem herauszufiltern und weiterzuentwickeln.
Nach einem Baukastenverfahren erlaubt es, Ideen beliebig zu kategorisieren, zu verbinden und anderen Usern zugänglich zu machen. Durch Farbwechsel wird die Kommunikation smart gelenkt und in Ruhe- bzw. Redephasen unterteilt.
Die Website paperrad.org setzt auf akute Reizüberflutung und schlägt alle bekannten Usability-Prinzipien in den Wind. Die bewusste Abkehr von der aktuellen Hochglanzästhetik im Internet und exzessive Huldigung von Animated GIFs sind Programm. Heute schon einen epilleptischen Anfall gehabt?
designaffairs präsentiert das erste Projekt mit Microsoft Surface jetzt auf einer eigenen Microsite. Dort ist das Design und die Funktionsweise der Anwendung DATEV INTERACT ausführlich dokumentiert.
Ubisoft stellte auf der E3 das Strategiespiel R.U.S.E. vor, das auf einem riesigen Multitouch-Tisch von intuilab gespielt wird. Besonders interessant ist dabei die Eleganz der Interaktion und Grafik. Fließende Zooms lassen das Spiel sehr lebendig wirken.
Die Standardauflösungs des Intuiface 2G Spieletisches sind stolze 1980 x 1080 Pixel.
Die Website der englischen Agentur magneticNorth wartet mit einer ganz speziellen Navigation auf: Der User kann sich den Content über Mausgesten erschließen. Zeichnet er beispielsweise einen Kreis, so füllt sich dieser mit Bildern. Ein horizontaler Strich lässt einen Newseintrag erscheinen und ein vertikaler Strich öffnet die Suche. Also hands on (oder eher mouse on!).
Der britische Animationskünstler David O´Reilly hat mit seinem Kurzfilm “Please Say Something” einen Goldenen Bären auf der diesjährigen Berlinale abgeräumt. In dem 10-minütigen Streifen geht es um die Liebesbeziehung zwischen einer Katze und einer Maus. Das Revolutionäre ist die Art der Darstellung: sie bricht radikal mit den Sehgewohnheiten aktueller Animationsfilme (siehe Pixar), indem eine reduzierte Farbpalette mit groben, flächigen Formen kombiniert wird. Ergänzt wird das Ganze durch bewusst eingesetzte Komprimierungs-Artefakte (sogenanntes Datamoshing) und das Weglassen des Anti-Aliasing (Kantenglättung). Heraus gekommen ist dabei ein sehr punkig anmutendes Stück zeitgemäßer Computerästhetik, das seine digitale Herkunft nicht versucht zu verstecken sondern ganz bewusst mit ihr kokettiert.
Citroen plant im Jahre 2010 den Launch des Typs DS3 mit einer Reihe von hochwertigen materialorientierten Personalisierungsoptionen im Interieur- und Exterieurbereich.
Beginnend mit dem Typ DS3, soll die DS-line der Citroen Produktpalette eine neue Identität verleihen.
Beispiel Markenemblem:
Eine DS-typische Reliefstruktur findet gleichermaßen Anwendung in Exterieur (Dach) & Interieur (Armaturentafel).