Hier ein vielversprechendes Anwendungsszenario für Augmented Reality - realisiert durch die LightPen Technologie und sehr anschaulich demonstriert für den Architektur- und Planungsbereich.
Die Technologie setzt sich aus einem Digital Pen als Interaktionsinstrument, einem Projektor, welcher die Projektion eines virtuellen Displays durch den Pen simluliert und einem 3D-Tracking Device zusammen.
Diese Kombination erlaubt die Überlagerung von Grafiken mit additiven Informationen, Bewegtbildern und 3D-Visualisierungen. Zudem können Bereiche der Printgrafik unmittelbar editiert und an andere Stelle kopiert werden. Darüber hinaus unterstützt LightPen das Teamwork mehrerer entfernt arbeitender User an ein und derselben Grafik.
Die Interaktion vollzieht sich über ein virtuelles Menu, welches über einen Button des Pens aufrufbar und an beliebiger Stelle platzierbar ist. Bei größerer Entfernung zum Plan erfolgt eine Skalierung, sodass mehr Details und Interaktionsmöglichkeiten in Form von Subitems visualisiert werden.
Dieses flexible Pie-Menu passt sich der Handstellung des Users an, indem Icons nur im für ihn sichtbaren Kreissegment und häufig gebrauchte Icons unmittelbar in Handnähe platziert werden. Die Verdeckung wichtiger Interaktionselemente durch die Hand wird somit vermieden.
Es unterstützt die Interaktion durch multiple Users und ist sowohl für Links- als auch Rechtshänder optimiert. Darüber hinaus ist ein Bereich für Gesteneingabe implementiert, um Objekte direkt zu editieren.
Philips hat ein neues Konzept für E-Paper entwickelt. Die neue Herangehensweise soll sogar LCD Bildschirme hinsichtlich Helligkeit und Brillianz schlagen können. Der vollständige Artikel bei Technology Review.
An der Universität Tokyo ist man dem flexiblen, einfachen und günstigen Display/ Computer einen Schritt näher gekommen. Das Display kann in dreidimensionale Formen gebracht werden ohne seine Funktion zu stören. Außerdem wurde die Möglichkeit eröffnet Devices dieser Art drucken zu können, was in Zukunft eine kostengünstige Produktion ermöglichen würde.
Das neue Service Pack 1 für Microsoft Surface bringt einige Neuerungen mit sich: Kontextmenüs unter den Fingern erlauben komplexere Auswahlmöglichkeiten. Sogenannte “Trails” geben dem Benutzer Feedback, wie und wo seine Eingabe erkannt wurde. Auch Funktionen, die gesperrt sind, können über diese Trails dem Benutzer mitgeteilt werden, z.B. wenn ein Element nicht skaliert werden kann, geben die Trails trotzdem ein Feedback. Auch im XNA Bereich hat sich einiges getan (zu sehen ab Minute 6:00). (via golem)
Die Mitarbeiter der niederländischen Werbeagentur Gummo arbeiten in einem Büro, das absolut farblos ist. Die Inneneinrichtung ist komplett in dunklen Grautönen gehalten. Da es sich um eine temporäre Nutzung handelt, blieben die Wände weitgehend unangetastet in rohem Beton. Es ist anzunehmen, dass die Agentur aufgrund akuter visueller Reizarmut besonders farbenfrohes Design produziert.
Der Minibeamer-Spezialist Microvision wird demnächst von Corning mit kompakten grünen Lasern beliefert. Die Laser-ICs sind sehr kompakt und werden in die vor einiger Zeit erstmals vorgestellten Microvision PicoP-Module eingebaut. Der fehlende grüne Laser stellte bislang noch den Flaschenhals dar. Jetzt steht den Mini Laserprojektoren nichts mehr im Wege. Der Vorteil gegenüber bereits erhältlichen LED Mini Beamern liegt in der stets scharfen Darstellung und der bessern Farb und Kontrastdarstellung. (Quelle: heise)
Neben PicoP Modulen in Handys oder PDAs sind auch andere Einsatzzwecke denkbar und eröffnen neue Möglichkeiten in der Entwicklung von HMI-Systemen. Bei der Gestaltung von Form und Größe von Anzeigen enstehen neue Gestaltungsfreiräume. Unteres Bild zeigt ein Beispiel aus der Automobilindustrie - links PicoP, rechts herkömmliches LCD System.
Während andere sich mit aufwendigen Kamera Gesichtserkennungssyteme abmühen, hat Mercedes eine einfache aber schöne Lösung gefunden, um rechtzeitig einen übermüdeten Fahrer zu erkennen.
Der Aufmerksamkeits-Assistent ATTENTION ASSIST analysiert das Fahrerverhalten mittels Sensoren und erkennt, wenn sich der Fahrstil müdigkeitsbedingt ändert. Der Fahrer wird dann daran erinnert, Pause zu machen. Ein besonders aussagekräftiger Indikator für Müdigkeit ist dabei das Lenkverhalten: Übermüdete Autofahrer fallen durch typische Lenkradbewegungen auf, die gleich wieder korrigiert werden. Das Mercedes-Assistenzsystem erkennt, wenn sich das Lenkverhalten verändert und eventuell gleichzeitig auch andere Anzeichen auf eine beginnende Übermüdung hinweisen. Es warnt den Autofahrer frühzeitig mit einem Warnsignal und eine Displayanzeige im Kombiinstrument. Das System ist zwischen 80 und 180 km/h aktiv.
Ein schönes Beisspiel für das KISS = “Keep it simple stupid” !
e-Mobility ist das Thema der Zukunft. RWE und die Daimler AG haben Anfang September 2008 gemeinsam das Zeitalter der Elektromobilität eingeleitet. Ziel der Gemeinschaftsinitiative ist die Entwicklung und Erprobung eines umfassenden, alltagstauglichen Mobilitätskonzepts in der Metropole Berlin. Dazu gehören neue Elektrofahrzeuge genauso wie die erforderlichen Stromtankstellen.
designaffairs konnte sich in einem internationalen Pitch gegen 13 weitere Designaganturen durchsetzen und ist seit Anfang 2009 Designpartner von RWE für das Projekt e-mobility.
Das Ergebnis der intensiven Designarbeit wird Mitte Mai 2009 in Berlin vorgestellt. Das Straßenbild unsere Städte wird sich nachhaltig verändern und wir sind stolz darauf, dieses Bild mit einem hervorragendem Design der Ladesäule mit prägen zu dürfen.
Wir leisten mit diesem Projekt einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Umweltschutz und helfen gleichzeitig, die Abhängigkeit von Öl und Gas in Zukunft weiter zu reduzieren.