Mittels Touchscreen zu bedienende Geräte sind zwar nicht an Beschränkungen durch physische Bedienelemente gebunden, bergen zugleich jedoch einen großen Nachteil: Der User muss während der Bedienung auf das Interface schauen!
Wissenschaftler der Carnegie Mellon Universität in Pittsburgh haben nun dreidimensionale Knöpfe für virtuelle Nutzeroberflächen entwickelt. Mehrere mit Latex beschichtete Acrylplatten verfügen über kleine Kammern, welche über eine Pumpe mit Luft befüllt werden und somit ertastbare, konkave oder konvexe Schaltflächen ausbilden. Der Vorteil liegt in der Implementierung dreidimensionaler Bedienelemente und gleichzeitiger Flexibilität bei der Gestaltung der User-Interfaces.
Das Touchscreen-Handy Samsung S5600 erkennt Buchstaben, die auf den Display gezeichnet werden, und öffnet direkt entsprechende Programme. So lassen sich blind Funktionen aufrufen. Eine Geste genügt hier, um die Tastensperre aufzuheben und gleich eine konkrete Funktion aufzurufen. Samsung nennt diese Funktion Smart Touch. (gefunden bei golem)
DATEVINTERACT is a design-study by designaffairs (Munich), developed for DATEV eG (Nuremberg). It supports a tax consultant in advising his client. Both sit around a Microsoft Surface™ table. Instead of just numbers they see visual graphs of the clients financial data. They can interact with the graphs, e.g. change the time span [...]
Wer räumliche Daten anzeigen und bearbeiten möchte, kommt mit herkömmlichen Nutzerschnittstellen schnell an seine Grenzen: Hologramme lassen sich nicht anfassen – und Eingabegeräte mit detailgetreuer haptischer Rückmeldung sind teuer und aufwendig. Forscher der Uni Tokio sind nun einen anderen Weg gegangen: Sie modellieren anfassbare Gegenstände schlicht aus Luft, und zwar mit Ultraschall!