Archiv für April 2008


interactive scape

29. April 2008 - 15:00 Uhr

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interactive scape ist ein hochwertiger Multi-Touch-Tisch von werk5, der bereits auf der Cebit 2008 und auf der IFA 2007 ausgestellt wurde. Die touchsensitive Fläche ist mit Corian eingefasst. Das High-Tech-Möbel ist als Präsentationsmedium oder als kollaborativer Schreibtisch konzipiert.

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Podcast „Die Photoshopper“

25. April 2008 - 10:29 Uhr

Alle 14 Tage stellen die Photoshopper in zehn Minuten Tipps und Tricks zu Adobe Photoshop vor. Wie funktionieren die Auswahl- Werkzeuge, wie verwende ich Masken und Ebenen, was leisten die Filter?
„Die Photoshopper” stellen jeden 2.Dienstag eine neue Folge ins Netz.
Alle 31 bisherigen Folgen unter: http://www.awl.de/main/main.asp?page=podcast/

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Brain Computer Interface: smart home control with Thoughts

24. April 2008 - 18:50 Uhr

The newest version of the brain-computer interface allows to control a smart home by thoughts. The interface extracts commands out of the EEG data that allow to select TV channels, to spell, to select music, to switch on the light and to go to specific positions in the house. This work was performed under the EU-ICT www.presenccia.org project.

[youtube bFwNi_M32cE]

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studien und reale produkte

22. April 2008 - 14:42 Uhr

wenn ihr mal auf der suche nach bildern oder ideen seid: interessantes lässt sich immer wieder mal bei yankodesign finden.

hier ein paar kleine beispiele…

magnetischer vorhang:

wc ohne wassertank:

beton mit verstecktem muster:

mobile-studie:

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Bill Buxton: „Wir entwerfen Erfahrungen, nicht Produkte“

21. April 2008 - 18:45 Uhr

Buxton arbeitete als Forscher an der University of Toronto, im Xerox PARC und bei Alias Wavefront und erhielt vergangene Woche bei der Konferenz „CHI – Conference on Human Factors in Computing Systems“ in Florenz einen Preis für sein Lebenswerk. Sein Mantra ist, dass Designer verstehen müssen, dass sie nicht Produkte entwerfen, sondern Erfahrungen:

„Wir befinden uns derzeit in der dritten Welle des Designs. Wir entwickeln Produkte, die nicht nur eine physische Form haben, sondern ein Verhalten, das sich im Laufe der Zeit immer wieder verändert. Was wir entwerfen, ist nicht das Produkt, es sind die sozialen, kulturellen und menschlichen Einflüsse, die es hat. Das erfordert völlig andere Fähigkeiten eines Designers.

Kurz gesagt: Die Dinge, die heutzutage bezüglich Design wirklich wichtig sind, lassen sich nicht gut fotografieren und schön in Designmagazinen abbilden. Es sind die Erfahrungen, die zählen, und die Frage ist, wie wir diese einfangen können. Noch wichtiger aber ist, wie wir sie entwerfen können. Wenn ich sagen würde, zeichne mein Mobiltelefon, wäre das einfach. Würde ich sagen, zeichne das User-Interface meines Mobiltelefons, hätten die meisten Designer Schwierigkeiten damit. Aber wenn ich sagen würde, zeichne die Erlebnisse, die ich habe, wenn ich mein Mobiltelefon benütze, wüsste fast niemand, wovon ich rede. Aber darum geht es beim Design.“

Bill Buxtons Website

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Kulturelle Unterschiede und Design

18. April 2008 - 15:03 Uhr

Das Unterschiede zwischen einzelnen Kulturkreisen existieren, ist jedem bekannt und geläufig. Wie geht man jedoch mit diesen Unterschieden im ID, C&M Design, UI und in der Markenstrategie um? Wie kann man sie fassen und herausfinden was für den jeweiligen Kulturkreis relevant ist?

Eine Hilfestellung können so genannte kulturelle Dimensionen (von Geret Hofstede) sein. Ich habe ein paar von ihnen zusammen mit möglichen Fragen in einem PDF zusammengestellt. (interkulturelle-aspekte-im-produktdesign)

Viel Spaß beim Lesen und ich freue mich auf Fragen!

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e-health management

18. April 2008 - 11:11 Uhr

e-HEALTH Manager

eine Studie zur Erhaltung der Gesundheit

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Eine gute Gesundheit ist heutzutage die wichtigste Grundlage zur Beteiligung am gesellschaftlichen Leben. Sie ist das zentrale Gut für Lebensqualität. Dies bedeutet sowohl für ältere als ganz besonders auch für junge Menschen, dass die aktive Pflege der Gesundheit wichtig ist und immer wichtiger wird. Beschäftigt man sich einmal intensiv mit den sozialen Sicherungssystemen unter dem Aspekt der demographischen Entwicklung wird schnell deutlich, dass sich diese Systeme bald dem stattfindendem Wandel anpassen müssen.

Um Krankheiten und Beschwerden in Zukunft nachhaltig zu reduzieren oder zu vermeiden ist es für die Finanzierung der sozialen Sicherungssysteme von Bedeutung, dass die Kunden permanent animiert und motiviert werden, gesundheitsbewusst zu leben und sich fit zu halten. In jüngster Zeit reagieren die Krankenversicherungen darauf bereits mit Bonussystemen oder Prämien, um den Versicherten den Gesundheitsfokus näher zu bringen – dies kann unserer Meinung nach aber nur der erste Schritt sein.

Wir haben mit dem e-Health Manager ein Konzept für ein System zur Motivation, Animation und Prävention entwickelt, indem wir stark auf Eigeninitiative und Selbstständigkeit des Versicherten bauen. Es zielt im Grunde darauf ab, Menschen, ob jung oder alt, gesund oder krank, langfristig zu einer gesundheitsbewussteren Lebensführung zu bewegen. Es gibt ihnen erstmals die Möglichkeit die eigene Gesundheit anschaulich vor sich zu sehen und aktiv zu beeinflussen. Dabei wird ein Gesundheitsprofil für den Nutzer erstellt, das diesen ein ganzes Leben begleiten kann. Die persönliche Krankheitsgeschichte wird gespeichert und könnte unter anderem als Impf- oder Allergiepass dienen. Dabei stellt sich der e-Health Manager für jeden Einzelnen als Investition in eine gesunde Zukunft dar, die nach Ergebnissen der DAZ (Deutsche Apotheker Zeitung) mit zunehmendem Alter immer wichtiger wird.

Als Resultat liesse sich Beschwerden und Erkrankungen vorbeugen, Arztbesuche könnten reduziert und Arztpraxen entlastet werden, um so die Kosten für das Gesundheitswesen zu senken. Bestenfalls würde sich sogar eine Art Frühwarnsystem einstellen, etwa für Krankheiten mit Inkubationszeiten. Der e-Health Manager ermöglicht weiterhin z.B. den Krankenkassen intensive, individuelle und gleichzeitig kostensparendere Kundenbetreuung, was sich widerum positiv auf die Kundenbindung auswirkt. Nach Aussage einer aktuellen Studie von Inworks wird die Kundenbindung zukünftig eine der wichtigsten Herausforderungen für die Versicherer sein. Die Assekuranzen können mit einem solchen System gezielt zusätzliche Leistungen anbieten.

ehm_draft_060104

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NODE08 | vvvv beginners workshop

15. April 2008 - 12:59 Uhr

Im Rahmen der NODE08 in Frankfurt habe ich an einem vvvv-Workshop teilgenommen. vvvv ist eine visuelle Programmiersprache, die besonders für Computergrafiken und interaktive Installationen interessant ist (Gallerie). Außerdem ist die Software im 3D Bereich sehr mächtig und erwies sich als wesentlich performanter als Processing. Über C++ können Shader geschrieben werden, die über die einfache Schnittstelle in vvvv interaktiv erweitert werden können. vvvv kann DirectX-Files (Endung .x) importieren. Aus Rhino lassen sich DirectX-Dateien exportieren. So kann man 3D-Daten interaktive erweitern oder auch verändern.

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Programm der NODE08 (PDF)
node08-timetable-mar-25

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NODE08 | forum lectures

14. April 2008 - 17:28 Uhr

vvvv-Geschichte

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vvvv wird von meso entwickelt. Als Auftakt des Lecturer-Day erzählen die vvvv-Gründer über die 10jährige Entwicklung der Software und zeigen einige interessante Projekte.

Paul Prudence »Audio reactive visual feedback systems in vvvv«

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Paul Prudence ist der Autor des bekannten Blogs dataisnature.com. Er sprach über die Geschichte und Bedeutung von Musik-Visualisierungen und zeigte beeindruckende audiovisuelle Performances.

Berthold Scharrer »Sine Matters«

Scharrer von Franken Architekten zeigte seinen Entwurf für ein Hochhaus, das auf der Sinus-Funktion basierte.

Herbert W.Franke »Grafik aus dem Computer«

Herbert W. Franke (Computergrafiker der ersten Stunde, Science-Fiction Autor, Mitbegründer der Ars Electronica) plauderte aus dem Nähkästchen über die Entstehung der ersten Computergrafiken. Sehr beeindruckende Persönlichkeit. Er datiert den Beginn der Computerkunst auf das Jahr 1965. Faszinierend auch die Vorläufer der Computergrafik, die er zeigte: in den 50er Jahren entstandene fotografische Werke.

Casey Reas »Form + Code«

Casey Reas, der Mitbegründer von Processing, sprach über sein neues Buch »Form + Code«. Leider zeigte er keine eigenen Arbeiten.

Marc Fornes & Skylar Tibbits

thverymany ist ein Designbüro und Forschungsgruppe, die sich mit generativer Architektur auseinandersetzen. 3D Objekte, die in Rhino generiert werden, können in Einzelteile zerlegt werden. Unzählige Kleinstelement mit genauer Beschriftugn können zu einer großen Skulptur zusammengebaut werden.

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NODE08 | digital arts exhibition

14. April 2008 - 13:08 Uhr

Similar Diversity

Similar Diversity ist eine eindruckvolle Informationsgrafik zum Thema Heilige Schriften. Wie oft kommt das Wort »du« in den jeweiligen Büchern vor? Welcher Name in Verbindung mit welchem anderen Namen vorkommt zeigt eine Grafik aus Bezier-Kurven.

Epizentrum

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Der Raum wird zum Interface. Epizentrum lässt Wände und Decke durch die Schritte eines Benutzers wackeln. Seismografische Sensoren messen die Bodenerschütterungen und visualisieren diese in einer Echtzeit-Animation der Architektur. Projektionen auf das Deckengebälk und die Wände erzeugen das Gefühl, dass diese tatsächlich wackeln.

Schallplatten

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Schallplatten ist ein Drum-Computer, der rein grafisch durch das Legen von Mustern funktioniert. An dem tischgroßen Instrument können spielerisch gemeinsam Rhythmen gestaltet werden.

jBar

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jBar ist ein Multi-Touch Bar Tisch. Von jedem Berührpunkt breiten sich Wasserwellen aus. Auch auf Gegenstände reagiert der Tisch.

WiiWiiWiiWii

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[youtube BEFb0UsuMZQ]

Wiiwiiwiiwii nutzt die Controller der Wii, um damit Musik zu erzeugen.

Kippen, klopfen und Knöpfe drücken wird in verschiedene Musiksignale umgewandelt. Gleichzeitig werden diese Töne auch visualisiert. Zwei Personen konnten auf der NODE08 gemeinsam musizieren. Einer spielte ein Melodieinstrument, der andere Percussion.

Attack & Swap

Attack & Swap ist eine interaktive Installation, die auf Gesichter reagiert. Sobald sich eine Person der Kamera nähert, wird genau der Ausschnitt des Gesichtes vergrößert. Sobald mehrere Personen vor die Kamera treten, werden deren Gesichter vertauscht. Da die Größe der Gesichter auf die jeweilige Person angepasst wird, funktioniert es erstaunlich gut.

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