DATEVINTERACT is a design-study by designaffairs (Munich), developed for DATEV eG (Nuremberg). It supports a tax consultant in advising his client. Both sit around a Microsoft Surface™ table. Instead of just numbers they see visual graphs of the clients financial data. They can interact with the graphs, e.g. change the time span [...]
Ich hatte die Gelegenheit vom 8. bis zum 10. Mai am OFFF Designfestival in Lissabon teilzunehmen. Dort traf sich die internationale Pixel-Elite zu Vorträgen, Workshops, Soundsessions und Über-den-Tellerrand-schauen. Die Themen hatten den Schwerpunkt Motion Graphics und Interaction Design. Es gab aber auch Vorträge von klassischen Grafikdesignern, Typografen, Kuratoren. Auffällig war der eindeutige Trend hin zu code-generiertem Design und Artwork. Dabei wurde vielfach der Prozess in den Vordergrund gehoben. Viele anwesende Designer und Medienkünstler überzeugten demnach auch mit ihren Programmierkünsten. Man sah den meisten Arbeiten keineswegs ihre “berechnete” Herkunft aus dem Programmcode an, es wirkte vielmehr wie von Hand gezeichnet.
Diese und andere Eindrücke von der OFFF 2008 habe ich in einem PDF zusammengefasst: Dokumentation
Im Rahmen der NODE08 in Frankfurt habe ich an einem vvvv-Workshop teilgenommen. vvvv ist eine visuelle Programmiersprache, die besonders für Computergrafiken und interaktive Installationen interessant ist (Gallerie). Außerdem ist die Software im 3D Bereich sehr mächtig und erwies sich als wesentlich performanter als Processing. Über C++ können Shader geschrieben werden, die über die einfache Schnittstelle in vvvv interaktiv erweitert werden können. vvvv kann DirectX-Files (Endung .x) importieren. Aus Rhino lassen sich DirectX-Dateien exportieren. So kann man 3D-Daten interaktive erweitern oder auch verändern.
vvvv wird von meso entwickelt. Als Auftakt des Lecturer-Day erzählen die vvvv-Gründer über die 10jährige Entwicklung der Software und zeigen einige interessante Projekte.
Paul Prudence »Audio reactive visual feedback systems in vvvv«
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Paul Prudence ist der Autor des bekannten Blogs dataisnature.com. Er sprach über die Geschichte und Bedeutung von Musik-Visualisierungen und zeigte beeindruckende audiovisuelle Performances.
Berthold Scharrer »Sine Matters«
Scharrer von Franken Architekten zeigte seinen Entwurf für ein Hochhaus, das auf der Sinus-Funktion basierte.
Herbert W.Franke »Grafik aus dem Computer«
Herbert W. Franke (Computergrafiker der ersten Stunde, Science-Fiction Autor, Mitbegründer der Ars Electronica) plauderte aus dem Nähkästchen über die Entstehung der ersten Computergrafiken. Sehr beeindruckende Persönlichkeit. Er datiert den Beginn der Computerkunst auf das Jahr 1965. Faszinierend auch die Vorläufer der Computergrafik, die er zeigte: in den 50er Jahren entstandene fotografische Werke.
Casey Reas »Form + Code«
Casey Reas, der Mitbegründer von Processing, sprach über sein neues Buch »Form + Code«. Leider zeigte er keine eigenen Arbeiten.
Marc Fornes & Skylar Tibbits
thverymany ist ein Designbüro und Forschungsgruppe, die sich mit generativer Architektur auseinandersetzen. 3D Objekte, die in Rhino generiert werden, können in Einzelteile zerlegt werden. Unzählige Kleinstelement mit genauer Beschriftugn können zu einer großen Skulptur zusammengebaut werden.
Similar Diversity ist eine eindruckvolle Informationsgrafik zum Thema Heilige Schriften. Wie oft kommt das Wort »du« in den jeweiligen Büchern vor? Welcher Name in Verbindung mit welchem anderen Namen vorkommt zeigt eine Grafik aus Bezier-Kurven.
Epizentrum
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Der Raum wird zum Interface. Epizentrum lässt Wände und Decke durch die Schritte eines Benutzers wackeln. Seismografische Sensoren messen die Bodenerschütterungen und visualisieren diese in einer Echtzeit-Animation der Architektur. Projektionen auf das Deckengebälk und die Wände erzeugen das Gefühl, dass diese tatsächlich wackeln.
Schallplatten
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Schallplatten ist ein Drum-Computer, der rein grafisch durch das Legen von Mustern funktioniert. An dem tischgroßen Instrument können spielerisch gemeinsam Rhythmen gestaltet werden.
jBar
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jBar ist ein Multi-Touch Bar Tisch. Von jedem Berührpunkt breiten sich Wasserwellen aus. Auch auf Gegenstände reagiert der Tisch.
WiiWiiWiiWii
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Wiiwiiwiiwii nutzt die Controller der Wii, um damit Musik zu erzeugen.
Kippen, klopfen und Knöpfe drücken wird in verschiedene Musiksignale umgewandelt. Gleichzeitig werden diese Töne auch visualisiert. Zwei Personen konnten auf der NODE08 gemeinsam musizieren. Einer spielte ein Melodieinstrument, der andere Percussion.
Attack & Swap
Attack & Swap ist eine interaktive Installation, die auf Gesichter reagiert. Sobald sich eine Person der Kamera nähert, wird genau der Ausschnitt des Gesichtes vergrößert. Sobald mehrere Personen vor die Kamera treten, werden deren Gesichter vertauscht. Da die Größe der Gesichter auf die jeweilige Person angepasst wird, funktioniert es erstaunlich gut.